Fragen und Antworten zu EifelSan und Nahrungsergänzungsmitteln
Hinzu kommt häufig Sodbrennen, welches oft mit entsprechenden Medikamenten zur Senkung der Magensäureproduktion oder als Puffer für die Magensäure behandelt wird. Was die wenigsten wissen: Auch Menschen mit zu wenig Magensäure können Sodbrennen bekommen. [...mehr Informationen]
Umweltgifte, der eigene Stoffwechsel, Sonneneinstrahlung, Smog, Pestizide, Stress können unsere Zellen schädigen. Optimale Zellschützer können wir mit der Nahrung zuführen: Sie sind in Obst und Gemüse mehr oder weniger vorhanden, am meisten jedoch in der Bioqualität der Pflanzen. Denn Pflanzen schützen sich selbst mit Schutzstoffen wie Betacarotin, Lykopin, Pflanzenfarbstoffen etc.: Je weniger man ihnen diese Aufgabe abnimmt (durch spritzen von Pestiziden und anderen Giften), desto mehr Schutzstoffe bilden die Pflanzen selbst, auch zu unserem eigenen Nutzen.
Es gibt sogar Pflanzen, die eine Schutzfunktion gegen Krebs haben: Knoblauch, Brokkoli, Grünkohl, Tomaten, Sojabohnen, Möhren z.B.
Wer wenig Obst und Gemüse in Bioqualität isst und keinen eigenen Garten hat, in dem er selbst Gemüse und Salat anbaut, der kann auf die Ergänzung der Nahrung zurück greifen. Unter der Rubrik "Antioxidantien" finden Sie Nahrungsergänzungen, die Ihre Zellen vor Schädigungen schützen können.
Grundlage ist immer eine gute ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung. [mehr Informationen...]
Nahrungsergänzungsmittel unterliegen keiner Zulassungspflicht. Gemäß der Verordnung für Nahrungsergänzungsmittel (NemV) müssen Nahrungsergänzungsmittel beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) registriert werden. Die Verantwortung für die Sicherheit der Produkte und die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen tragen Hersteller und Vertreiber. Die Überwachung der im Handel angebotenen Nahrungsergänzungsmittel und der Herstellerbetriebe ist Aufgabe der Lebensmittelüberwachungsbehörden der Länder.
Nahrungsergänzungsmittel gehören zu den Lebensmitteln. Sie müssen sicher sein. Die Verantwortung dafür, dass Nahrungsergänzungsmittel die Gesundheit nicht schädigen und den Verbraucher durch Aufmachung und Werbung nicht täuschen, liegt bei Herstellern und Vertreibern. Jedoch anders als Arzneimittel durchlaufen Nahrungsergänzungsmittel kein behördliches Zulassungsverfahren, in dem die tatsächliche gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden muss. Das Produktangebot auf dem deutschen Markt wird von der amtlichen Lebensmittelüberwachung stichprobenweise kontrolliert.
Kräuter werden eher über ihren Nutzen definiert. Hierbei wird oft zwischen Küchen-, Gewürz- und Heilkräutern unterschieden. Eine klare Definition von Kräutern gibt es nicht. So ist der Übergang zum Gemüse (z.B. bei Knoblauch und Brokkoli), zum Gewürz (z.B. bei Thymian, Oregano und Curcuma) und zum Heilkraut (z.B. bei Artischocke) fließend.
Viele der zuvor genannten Kräuter werden zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit und zur Unterstützung der Körperfunktionen verwendet. Das Geheimnis der Kräuter sind so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die man auch als „Phytamine“ bezeichnen könnte. Mit einer gesunden Mischkost, die ausreichend Obst, Gemüse und Kräuter enthält, nehmen wir täglich ca. 1500 mg dieser „Phytamine“ auf, die sich aus tausenden verschiedener Substanzen zusammensetzen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind Signal- und Abwehrstoffe mit denen sich die Pflanzen zum Beispiel vor den UV-Strahlen der Sonne, vor Pilzen, Viren, Bakterien und Fressfeinden schützen. Je weniger die Pflanzen an Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden erhalten, desto ausgeprägter ist der Gehalt der pflanzeneigenen Schutzstoffe.
Hierin liegt der hohe Wert der Bio-Produkte!
„Superfood“: Sekundäre Pflanzenstoffe
Viele sekundäre Pflanzenstoffe bestehen aus unterschiedlichen chemischen Verbindungen, die eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften besitzen können:
Sie wirken antikanzerogen, d.h. sie schützen vor Krebserkrankungen und/oder hemmen die Entwicklung bösartiger Tumore.
Sie wirken antimikrobiell, d.h. sie bekämpfen Krankheitserreger unterschiedlichster Art.
Sie wirken entzündungshemmend und immunmodulierend, sie fördern also eine ausgeglichene Aktivität unseres Abwehrsystems.
Viele sekundäre Pflanzenstoffe (Lignane, Isoflavone) wirken auch ähnlich wie Östrogene. Sie besitzen aber nicht die möglichen gesundheitlichen Risiken von künstlichen Östrogenen oder Umweltgiften mit östrogener Wirkung.
Sie wirken auch antioxidativ und schützen hierdurch vor Zellschäden durch sogenannte Freie Radikale.
Sie können die Funktion bestimmter Organe- bzw. Organsysteme unterstützen und die Entgiftung fördern.
Hier ein kleiner Überblick über verschiedene Gruppen sekundärer Pflanzenstoffe: